Fachmesse für Mode & Accessoires  |  trade fair for fashion and accessories

Besondere Mode | Besonderer Ort
extraordinary fashion | extraordinary place

München ist wieder Modestadt

München ist wieder Modestadt, so berichtete die Abendzeitung im Februar 2008 über die Modetage in München:

"... ob glamouröse Abendroben von Talbot Runhof in der Klenzestrasse oder Verspieltes von Angelika Paschbecks FUMMEL UND KRAM im Westend. Am Wochenende trifft sich die Szene: Auf der Praterinsel zeigen bei der in fashion munich über 80 Labels ihre Kollektionen für Herbst/Winter 2008 - die Shows sind die Highlights der Modetage. Zeitgleich findet der ABC-Salon (Fachmesse für Abend-,Braut- und Cocktailmode) statt."

Im Jahr zuvor hatten die Veranstalter der in fashion munich zu einer Modenschau von Prager Fashiondesignern das interessierte Fachpublikum auf die Praterinsel München geladen. So berichtete die Moderedakteurin Anne Goebel von der Süddeutschen Zeitung über die in fashion munich:


Avantgarde auf der in fashion

Wenn Helena Fejkova ihre Mannequins auf den Laufsteg schickt, sieht es aus wie auf einem altmeisterlichen Gemälde: polsterhaft wirkende Gewänder aus Atlasseide, Textildrucke mit Motiven barocker Stilleben. Die tschechische Designerin kann aber auch anders, für ihre Linien RELAX zieht sie den Mädchen gerade Minikleider an oder Bustiers im Camouflage-Look. Dass man die Entwürfe der Prager Modeschöpferin in München begutachten kann, ist der Verdienst von Andrea Frahm und Friedlinde Ecker. Die beiden Münchener Modefrauen veranstalten dieses Wochenende zum dritten Mal die in fashion munich, eine Messe für unkonventionelles Design, konzipiert als Begleiter zur fashion fair. Diesmal sind sie auf die Praterinsel gezogen, allein der partytaugliche Ort dürfte Neugierige anziehen. 80 Labels sind auf der in fashion munich vertreten, davon ein Drittel aus dem europäischen Ausland, und für nicht wenige ist es eine chance, sich erstmals auf dem deutschen Markt zu präsentieren. Auf der kleinen feinen Fachmesse, die am gestrigen Freitagabend mit einer Modenschau eröffnet wurde, sind zwar auch mittlerweile etablierte Marken wie ISCHIKO der Deutschtürkin Isik Özgür, die mit geometrischen Kreationen überzeugt, oder die finnischen Farbkünstler MARIMEKKO. Aber allen gemeinsam ist: Sie entwerfen abseits vom mainstream. Auf modischen Massengeschmack ausgerichtete Gefälligkeiten bekommt man nicht zu sehen. "Wir möchten nur Leute, die bewusst Designer geblieben sind, also nicht beliebiges machen", so Ecker. Das gilt für die Jungen allemal: NILE clothing aus der Schweiz, NIX aus Berlin, die wunderbare Französin CATHERINE ANDRE - die in fashion munich bietet einen spannenden Mix und macht sich gut im allein auf Kommerz getrimmten Einheitslook allzu vieler Messen. Anne Goebel, SZ August 2008.

Das Resümée der Modefachzeitschriften ist einstimmig positiv. Grosse Modestädte wie Paris zeigen, dass man außergewöhnliche Mode an außergewöhnlichen Orten präsentieren muß. Der Trend verabschiedet sich von eintönigen Messelandschaften - die Mode spiegelt diesen Zeitgeist wieder. Mode ist ein stetes Abenteuer und sucht neue Wege und Lösungen. Und das auch in der Präsentation.